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FALLBEISPIELE

 

  Übersicht: 

 

      - Lernförderung

 

      - Einzelberatung (beruflich)

 

      - Mentaltraining als physiotherapeutische Begleitung 

 

      - Paarbegleitung in Konfliktsituationen

         

 


 

Lernförderung

 

Die 15-jährige Realschülerin hat Schwierigkeiten in der Schule. Der Grund dafür ist die fehlende Lernbereitschaft des Mädchens. Die Zensuren verschlechtern sich kontinuierlich, die Versetzung ist beinahe gefährdet. Sie braucht dringend Unterstützung, um wieder motiviert ans Lernen heranzugehen.

In unserem Gespräch stellt sich u.a. heraus, dass sie auch Fächer hat, die ihr liegen. Hier fällt es ihr leicht, zu lernen. Außerdem räumt sie ein, dass sie mit ihrer Mutter einen Lernplan aufstellen wollte, was bis dahin allerdings noch aussteht.

Ich lege ihr auf dem Boden mit Hilfe von DIN A 4 Zetteln eine Skala aus, die von den Zahlen 1 – 10 reicht. Diese soll den Stand Ihrer Lernbereitschaft versinnbildlichen. Sie schätzt ihre momentane Situation auf der Zahl 5 ein. Als sie gemeinsam mit mir erarbeitet, was den Unterschied zur Zahl 1 ausmacht, sind zahlreiche Fähigkeiten und Dinge, die schon positiv laufen, erkennbar. Wir arbeiten uns weiter vor bis auf die Zahl 8, die sie für realistisch hält. Auf meine Nachfrage, wie sie es denn geschafft habe, diese Schritte jeweils weiter zu kommen, fallen Antworten wie z.B. „einen Lernplan aufstellen“, das „Lernen durch Eselsbrücken leichter zu gestalten“ und „das Lob der Eltern“ als Anreiz.

Am Ende unseres Termines gebe ich ihr noch die Möglichkeit, zu entscheiden, ob sie noch energetische Unterstützung haben möchte. Nach ihrer Zustimmung arbeite ich ebenfalls noch mittels Quantenheilung an der Lösung Ihrer Blockaden. Sie verlässt unser Gespräch optimistisch und entspannt – am gleichen Abend erstellt sie gemeinsam mit ihrer Mutter den Lernplan (was sie mir später mitteilt und ergänzt, dass es sie selbst überrascht hat, wie konsequent sie nun vorging).

 

Einzelberatung (beruflich)

 

Die 40-jährige Angestellte Frau L. ist mit ihrem Arbeitsplatz unzufrieden und hat innerlich bereits gekündigt. Den letzten Schritt, ein Gespräch mit ihrem Vorgesetzten zu führen und tatsächlich die Kündigung einzureichen, kann sie aus eigener Kraft nicht gehen. Ihr Anliegen besteht darin, dieses Gespräch vorzubereiten und den Mut zu stärken, diesen Schritt wirklich zu tun. Ich schlage ihr die Möglichkeit vor, mit dem „leeren Stuhl“ dieses Gespräch bei unserem Termin im geschützten Rahmen probehalber zu führen. Es geht hier darum, zum einen selbst die Erfahrung zu machen, wie man sich verhält und fühlt und zum anderen sich in die Perspektive des Vorgesetzten zu versetzen, was oft ungeahnte Einsichten bringt und hilft, das reale Gespräch auf einer ganz anderen Ebene zu führen. Die Kundin stimmt zu und ich bereite vor: Zwei leere Stühle stehen sich gegenüber, ein dritter steht neben einem der Stühle. Schritt für Schritt versetzt sich Frau L. mit meiner Unterstützung erst in ihre eigene Position und gibt ihre Worte wieder, anschließend betrachtet sie die Situation aus der Meta-Ebene ihrer Person und erhält die Möglichkeit, noch etwas zu ergänzen – was sie jedoch nicht tut. Dann versetzt sie sich durch den Wechsel auf den Stuhl ihres Chefs in dessen Position und reagiert auf die vorher geäußerten Worte. Auch hier erhält sie die Möglichkeit, aus der Meta-Ebene des Chefs noch etwas hinzuzufügen, welche sie hier in Anspruch nimmt. Am Ende erfolgt die letzte Positionsänderung, und zwar auf die Meta-Ebene des gesamten Gespräches und sie erhält die Möglichkeit, sich selbst einen Hinweis aufgrund des eben Erlebten zu geben. Hier entwickelte sie u.a. die Erkenntnis, dass auch ihr Chef bemerkte, dass sie sich an ihrem Arbeitsplatz nicht mehr wohlfühlte und dankbar über das Gespräch ist.

Nach dem „leeren Stuhl“ nimmt die Angestellte dankbar das Angebot für eine zusätzliche energetische Behandlung an. Ich verhelfe ihr, Zugang zu ihrem Mut und ihrem Willen zu bekommen und gebe ihr in den darauffolgenden Tagen mehrere energetische Kurzimpulse mittels Fernbehandlung. Frau L. hat mittlerweile ihren Arbeitsplatz gekündigt und sich selbstständig gemacht.

 

Mentaltraining als physiotherapeutische Begleitung

 

Die 59-jährige Angestellte Frau M. hat eine erfolgreiche Knie-OP mit anschließender Rehabilitationsmaßnahme hinter sich. Derzeit befindet sie sich noch in physiotherapeutischer und ärztlicher Behandlung. 

Trotz optimalem Heilungsverlauf ist es ihr nicht möglich, das operierte linke Bein voll zu belasten.

Obwohl sowohl der Physiotherapeut als auch der behandelnde Arzt die 100%-ige Belastbarkeit des Beines mehrfach bestätigt haben, ist Frau M.  aufgrund einer massiven mentalen Blockade dazu noch nicht in der Lage. Mit diesem Anliegen vereinbart sie einen Termin mit mir bei ihr zu Hause. Ihr ist es absolut nicht möglich, ohne fremde Hilfe die Wohnung zu verlassen, selbst kleinere Hürden wie z.B. eine kleine Stufe auf die Terasse bilden eine unüberwindbare Barriere. Ich lasse mir von Frau M. genau schildern, was in ihr vorgeht, wenn sie sich vorstellt, auf dem operierten Bein zu stehen.

Massive Ängste und Druckgefühl am Oberkörper sind in diesem Moment die Hauptemotionen. Diese behandle ich mittels Energieanwendung. Anschließend arbeiten wir direkt an der Innentreppe ihrer Wohnung weiter. Dort gehe ich mit ihr in Gedanken den Moment durch, wenn sie das linke Bein wieder voll belastet und die Treppe Stufe für Stufe hinaufsteigt. Sobald wieder unangenehme Gefühle, Bilder oder Gedanken aufsteigen, folgt jeweils eine Energieanwendung, dann erst wird der Treppenaufstieg vor dem inneren Auge wieder fortgesetzt. So gehen wir Schritt für Schritt den kompletten Weg nach oben durch, bis sämtliche "Störfaktoren" behandelt und beseitigt sind. Frau M. wiederholt anschließend diesen "inneren Film" noch einmal und schafft es gleich auf Anhieb, ihn ohne Blockade wieder zu erleben. Abschließend frage ich Frau M., wie es ihr geht. Vollkommen überrascht erwidert sie, obwohl sie nach dem Mentaltraining und den Energieanwendungen etwas erschöpft sei, könne sie die Erleichterung förmlich spüren.  

Zwei Wochen später ruft mich Frau M. überglücklich an, sie hätte bereits beim darauf folgenden Termin mit dem Physiotherapeuten den Fuss voll belasten und die Treppe hinaufsteigen können. Die neu gewonnene Freiheit sei für sie ein Geschenk: Z.B. muss sie endlich nicht mehr im Wohnzimmer auf der Couch schlafen, ihr Bett befindet sich nämlich im ersten Stock des Hauses und ist für sie nun Gott sei Dank wieder erreichbar.

 

Paarbegleitung in Konfliktsituationen

 

Das Paar Frau E. und Herr G. kommt in meine Sprechstunde, weil sich das Klima in ihrer Partnerschaft in den letzten Wochen dramatisch verschlechtert hat. Jede Kleinigkeit führt zu Diskussionen und massivem Streit; eine sachliche Unterhaltung ist im Moment kaum möglich. Das Anliegen der beiden besteht darin, eine Bestandsaufnahme zu machen, an welchem Punkt jeder in der sechsjährigen Beziehung steht. Außerdem möchten sie durch unser Gespräch wieder ein harmonischeres Miteinander schaffen.

Während des Termins erörtern wir gemeinsam, was jeder einzelne der beiden auf dem Herzen hat und was er dem anderen in einem neutralen Rahmen mitteilen möchte. Dabei achte ich besonders darauf, dass keinerlei Schuldzuweisungen gemacht werden und jeder dem anderen genügend Raum für seine Wünsche und Anliegen gibt. 

Frau E. erzählt, dass sie die vielen Launen ihres Partners und die Rücksichtnahme auf ihn leid ist. Außerdem wünscht sie sich, dass ihre Kinder aus erster Ehe von Herrn G. akzeptiert werden. 

Herr G. fühlt sich durch die Kinder von Frau E. zurückgesetzt und wünscht sich, endlich den Platz des Partners an ihrer Seite einnehmen zu können.

Ich leite die Aufmerksamkeit der beiden auf die Dinge, die jeder am anderen besonders schätzt, was z.B. auch zu Beginn der Beziehung das Besondere am anderen war. Außerdem richte ich ihr Augenmerk auf Situationen, die im Moment auch gut in ihrer Beziehung laufen. Beide nennen mir nach einigem Nachdenken erstaunlich viele Einzelheiten, die ihnen an ihrem Partner gefallen. Selbst positive Erfahrungen, die in der oft gereizten Stimmung vollkommen untergegangen sind, werden ihnen jetzt plötzlich bewusst. An der Körperhaltung der beiden kann ich erkennen, dass sich der Fokus ändert. Die Haltung wird offener, es wird sogar miteinander gescherzt. Mit verschiedenen Metaphern spiegele ich die Äußerungen der beiden. Dadurch werden die "Mauern" Stück für Stück abgebaut, neue Perspektiven können besprochen werden und fallen auf fruchtbaren Boden.

Am Ende des Termins haben sich beide auf Folgendes geeinigt: Sie werden versuchen, das alte Muster zu durchbrechen und einen eskalierenden Streit zu vermeiden. Frau E. nimmt sich vor, rechtzeitig zu reagieren und Herrn G. zu signalisieren, dass sie nicht mehr als "Blitzableiter" zur Verfügung steht. Sie haben sich hierzu überlegt, dass Frau E. sich einen "Smiley-Button" ansteckt, sobald seine Laune wieder mit ihm durchzugehen droht. Beide verknüpfen damit die lockere und heitere Stimmung, die am Ende unseres Termins herrscht. Und eine gute Portion Humor kann Wolken zum Auflösen bringen - das schreibe ich aus eigener Erfahrung!

Für das Anliegen, dass jedes Familienmitglied seinen gemäßen Platz in der Partnerschaft einnehmen kann - sowohl die Kinder von Frau E., sie selbst, als auch Herr G. - vereinbare ich einen weiteren Termin, in dem wir alle relevanten Familienmitglieder mit Hilfe von Bodenankern im Raum aufstellen.

 

 


 

 

"Du musst nicht großartig sein, um etwas zu beginnen

- aber du musst etwas beginnen, um großartig zu sein!"

Ziglar, Autor